Karfiol-Puffer mit Joghurt Dip

Bei uns im Ort gibt es eine Bäuerin, die verschenkt statt Blumen, Karfiol-Rosen. Nicht einmal wenige. Zu Geburtstagen gibt’s daher immer einen Sack voll Karfiol. Angeblich alle mit kleinen Fehlern und nicht für den Handel geeignet. Doch wir konnten noch nie einen Fehler entdecken. Also bekommen wir eigentlich schöne Rosen zum Geburtstag. Groß, weiß mit ausreichend Blättern. Sie duften zwar nicht so herrlich wie ihre roten Namensvettern. Allerdings machen sie sich sehr gut in der Küche. Gesundes Gemüse ist sowieso nie fehl am Platz, wenn es um das Kochen geht. Bis jetzt war der Karfiol bei uns immer Beilage. Dieses Rezept macht ihn aber zum Hauptdarsteller. Als Beilage dient ein Joghurt-Dip. Der dient dann auch als kleine Abkühlung in diesem heißen Sommerwetter, das derzeit vorherrscht. Denn Milchprodukte kühlen den Körper von Innen.

 

Zutaten für die Puffer:

1 große Karfiolrose
60 g Mehl
100 g Semmelbrösel
2 Eier
3 Knoblauchzehen
3 EL gehackten Schnittlauch
Salz und Pfeffer

Für die Puffer die Karfiolrose von den Blättern befreien und die einzelnen Röschen vom Strunk schneiden. Im kochenden Wasser blanchieren bis die Rosen weich sind.

Aus dem Wasser nehmen, kalt abschrecken und so klein wie möglich schneiden. Mit den zerdrückten Knoblauchzehen und den restlichen Zutaten gut verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

 

Fett in einer Pfanne erhitzen. Die Karfiol-Masse zu Knödeln formen, in die Pfanne legen und mit einem Küchenfreund platt drücken. Bei moderater Hitze alle Puffer herausbraten. Ab und zu probieren, ob sie sich schon vom Pfannenboden lösen. Die Puffer erst wenden, wenn sie sich von selbst lösen. Ansonsten bleiben sie kleben und zerbröseln.

Wer es etwas deftiger will kann noch 100 g geriebenen Käse und 100 g Schinken unter die Puffermasse rühren.

 

Zutaten für den Joghurt Dip:

250 g griechisches Joghurt
3 EL gehackten Schnittlauch
1 Knoblauchzehe
1 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer

 

Für den Dip die Knoblauchzehe zerdrücken und mit den restlichen Zutaten verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Der Dip passt auch perfekt als Füllung für Feuerflecken oder zu Brot.

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