Marillenknödel mit Topfen Griess Teig

Ein Fixpunkt in unserem kulinarischen Jahr sind die Marillenknödel. Sobald es Marillen gibt, gibt es bei uns Marillenknödel. Letztes Jahr haben wir hier unser Familienrezept geteilt. Heuer haben wir ein neues Rezept ausprobiert. Eines aus der Wienerin 2016 oder so. Dort hat sich die Redaktion bemüht das beste Rezept der österreichischen Mehlspeisklassiker zu finden. Bei den Marillenknödeln war es eine Variante mit Topfen und Grieß. Wir hatten jedoch noch nie Grieß im Topfenteig, also musste das Rezept ausprobiert werden. Nochdazu wenn es angeblich die beste Variante unter vielen ist.

Doch wie sollen wir sagen. Der Teig ist nur etwas für geduldig. Er ist nämlich sehr klebrig und schwer zum wälzen. Am Ende geht wohl mehr in den Abfluss als auf das Teller. Da der gesamte Teig auf den Händen kleben bleibt. Also würden wir diese Variante das nächste Mal wohl eher als Nockerl ausstechen und so kochen. Das erspart die gesamte Mühe.

Vom Geschmack her: Ja, sie sind gut. Ja, man schmeckt weniger den Topfen hervor, da der Grieß für Ablenkung sorgt. Aber ansonsten, bleiben wir wohl eher bei unserem Familienrezept. Doch überzeugen Sie sich selbst und probieren Sie auch unser heuriges Rezept für Marillenknödel aus.

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Zutaten für ca. 8 Knödel:

250 g Topfen
70 g Butter (Zimmertemperatur)
70 g Hartweizengrieß
70 g Mehl
1 Ei
Prise Salz
Marillen
Brösel

Zubereitung:

Für den Knödelteig die Butter mit dem Ei schaumig schlagen. Mit Topfen, Mehl, Grieß und der Prise Salz zu einem Teig verkneten.

Den Teig im Kühlschrank rasten lassen.
Die Marillen waschen und trocknen lassen.

Wenn der Teig schön kalt ist, Portionen abschneiden, flachdrücken und um die Marillen legen. Zu Knödeln wuzeln. Immer darauf achten, dass die Marille nicht durch den Teig schaut.

Für die Brösel etwas Butter in einer Pfanne erhitzen und die Brösel darin goldbraun anrösten.

Knödel im kochenden Salzwasser ungefähr 20 Minuten kochen lassen. Abschöpfen und in den Bröseln wälzen.

Nach Belieben mit Zucker und/oder Zimt bestreuen und genießen.

Tipp:

Wir entkernen die Marille nicht. So bleibt die Schale schön fest und der Fruchtsaft verwässert nicht das Knödel. Viele halbieren aber gerne die Marille und ersetzen den Kern mit einem Stück Würfelzucker.

2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Hartmut Falk sagt:

    Wo finde ich denn das Familienrezept?

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    1. annarauscher sagt:

      Hallo! Hier nachträglich der Link zum Familienrezept:
      https://annarauscher.at/2018/07/15/marillenknodel-aus-erdapfelteig/
      Die sind mit Erdäpfelteig statt Topfenteig. Viel Spaß beim Ausprobieren!
      Schöne Grüße
      Familie Rauscher

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