Schulanfang!

Wer von euch hat einen Tafelklassler in der Familie. Wir heuer nicht. Wir haben lediglich einen Aufstieg in die nächste Schulstufe zu feiern. Doch heutzutage darf man auch dafür eine Schultüte füllen. Nun gibt es in jedem Geschäft Schulsachen, das ist klar. So auch bei uns. Aber ich möchte hier meine Favorites bekannt geben und kurz erwähnen, wieso ich diese Dinge ausgewählt habe. Wie schon erwähnt, all das, was ihr auf den nächsten Fotos seht, ist bei uns erhältlich, solange der Vorrat reicht. Also falls es Fragen gibt, entweder im Kommentar posten oder bei uns vorbeikommen.

Meine ersten Must haves sind dei bunten Tintenpatronen. Wir haben sie in den Farben blau, rot, grün, lila, türkis und pink. Ok, rot darf nicht verwendet werden, pink ist vielleicht auch problematisch. Aber die anderen Farben – ich glaube ich hätte täglich gewechselt. Noch dazu wo man doch ab und zu sowieso gewisse Wörter oder Buchstaben markieren muss. Hier helfen verschieden bunte Tintenpatronen.

Außerdem erinnern sie mich daran, wie wir fleißig die kleinen Kügelchen in den Tintenpatronen gesammelt haben. Da waren die, die bunte Kugeln hatte die Helden. Denn wir Normalos mussten uns mit den Kugeln aus der blauen Tinte begnügen.

Das Linial auf dem Bild ist übrigens das selbe Modell wie meines. Wir haben es in vielen verschiedenen Farben. Mich hat meines über Jahre hinweg begleitet. Sogar im Studium. Denn es passt mit seinen 17 cm perfekt in jedes Federpenal. Außerdem kaum zu glauben, es ist so stabil, dass es all die Jahre auch gehalten hat.

 

Die Stifte, hm, ich konnte nie genug Stifte haben. Fragen Sie meine Mutter. Die hätte im Boden versinken können, als sie meine Schulbücher kontrollierte. Überall waren Comics gemalt, die zeigten, was ich in der Stunde gesehen habe oder was ich von dem Unterricht halte. Ich war schon immer lieber künstlerisch tätig. Deshalb sind Stifte für mich sehr wichtig. Bei uns gibt es deshal nicht nur Buntstifte. Es gibt genau so Neon Buntstifte aus Naturprodukten, Radierer Stifte um feine Ausbesserungen vorzunehmen, Bleistifte in allen Stärken von 1 bis 4 und sogar Federstifte inklusive zig verschiedenen Spitzen. Dazu noch etwas Zeichenpapier und ich bin im siebten Künstler Himmel.

PS: Der Teddybär ist ebenfalls ein Radiergummi und hat bei uns noch ein paar Freunde die genau so süß aussehen.

Etiketten und Sticker bieten ebenso die Möglichkeit sich kreativ auszudrücken. Nochdazu in einer Form, in der sich kein Lehrer aufregen kann. Man wird doch wohl noch seine Hefte und Mappen etikettieren dürfen. Auch wenn es sich dabei um ein fadisiertes Nilpferd handelt. Das hätte damals so richtig gut meinen Gemütszustand beschrieben und mich deswegen sicher in jeder Stunde aufgeheitert.

Zu guter Letzt das Bastel- und Handarbeitsmaterial. Ich weiß nicht, wie es heute um diesen Unterricht steht. Ich hoffe aber, dass man noch immer Nähen, Häkeln und Handarbeiten lernt. Immerhin tun wir Erwachsenen das mit Leidenschaft. Die süßesten Häkeltiere, die witzigsten Handtaschen, der außergewöhnlichste Weihnachtsschmuck. All das ist doppelt und dreifach so viel Wert, wenn es selbstgemacht ist. Ich weiß, worüber ich spreche. Mein teuerster Weihnachtsschmuck ist der, den die Kleinen in der Schule machen und dann für einen guten Zwecke verkaufen. Ganz ehrlich, egal wie teuer, egal wie fragil, man kauft die Kunstwerke seiner liebsten und freut sich immer wieder, diesen fast zerfallenden Anhänger auf den Christbaum hängen zu können.

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