Fladenbrot

Das Sonntagsfrühstück ist für eine Greisslerei die an geöffneten Tagen täglich frisch vom Bäcker beliefert wird immer etwas traurig. Wir haben keine Aufbackbrötchen im Haus. Wir bekommen aber auch keinen frischen Striezel vom Bäcker. Es gäbe noch Toastbrot. Doch am Sonntag sollte es doch etwas besonderes sein. Deswegen wird bei uns am Samstag immer schon vorgebacken. Oft Striezel aus Germteig. Dieses mal wollte ich aber etwas neues ausprobieren. Ein Fladenbrot. Aus meiner Arbeit in der Gastronomie habe ich einen Bekannten, der sich vor ein paar Jahren seinen Traum erfüllt hat. Ein Restaurant mit der indischen Küche seiner Heimat. Mittlerweile hat er zwei Lokale, dank wirklich gutem Essen. Ich liebe das indische Essen und diese Idee, das Essen nicht mit Besteck sonder mit Brotfladen aufzunehmen. Diese Einfachheit nimmt dem gesamten Essen den Stress. Schmecken tut es außerdem. Wovor ich allerdings Angst hatte. Denn in der Gastronomie da gibt es verschiedene Mehltypen und ganz andere Rührmaschinen. Germteig scheitert oft an der Mehltype und an der Knetmaschine. Deshalb schmeckt zu Hause nie so wie im Lokal. Ganz ehrlich, dieses Fladenbrot hier auch nicht. Denn ich habe kein Mehl Type 00 oder 700 oder 550 oder was weiß der Kuckuck. Und es ist nunmal ein Germteig. Trotzdem ist das Fladenbrot gut geworden. So gut, dass man es noch am nächsten Tag genussvoll essen konnte. Deswegen teile ich hier das Rezept, bei dem es sich übrigens um ein Termomix Rezept von der Rezeptwelt.de handelt.

PS: Man kann es auch ganz gut zum Gyros Rezept dazu essen. Werden Kebab und Gyros doch teilweise auch im Fladenbrot serviert.

 

Zutaten für ca. 6 Fladenbrote:

150 g Milch 3,5%
2 1/2 EL Zucker
2 Pkg. Germ
500 g Mehl
1 TL Backpulver
2 EL Sonnenblumenöl
150 g Joghurt 3,5 %
1 Ei
1 TL Salz

Alle Zutaten zu einem Teig verkneten. Entweder per Hand, oder in der Küchenmaschine mit dem Teighaken oder 6 Min im Thermomix einstellen.

Den Teig danach an einem warmen Ort gehen lassen. Er sollte seine Größe zumindest verdoppeln. Für Germteig benötigt man Zeit. Unser Teig hat seine Größe nach 4 Stunden fast verdreifacht und wurde dann weiterverarbeitet.

Den Teig nun noch einmal durchkneten und in 6 gleich große Kugeln teilen. Die Kugeln zugedeckt noch einmal an einem warmen Ort rasten lassen, bis sie schön an Volumen gewinnen.

Dann eine leere Pfanne auf dem Herd erhitzen. Die einzelnen Kugeln mit dem Nudelwalker in der Größe der Pfanne auswalzen.

Jeden Fladen einzeln in die Pfanne legen und erst wenden, wenn er Blasen schlägt. Das Anbraten dauert nicht lange. Die Pfanne sollte allerdings nicht zu heiß werden, da sonst die Fladen schwarz werden, bevor sie Blasen werfen. Fertig ist das Fladenbrot, das jetzt als Beilage oder auch alleine gegessen werden kann.

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